Gleitsichtbrille

Eine Gleitsichtbrille dient gleichzeitig als Lesebrille und Fernbrille. Die fortschrittlichen Sehhilfen wurden bereits in den 1960er Jahren entwickelt. Heute können Brillenträger mit einer Gleitsichtbrille gleichzeitig Kurz- und Weitsichtigkeit korrigieren und diese bei einer Altersweitsichtigkeit als Lesebrille verwenden. Mit einer Mehrstärkenbrille lassen sich im Zwischenbereich alle Gegenstände scharf und klar erkennen. Eine Mehrstärken-Sehhilfe ermöglicht stufenloses, scharfes Sehen aller Entfernungen. 

Mit einem Glas werden mehrere Sehstärken korrigiert. Wer bei einer Gleitsichtsehhilfe nach oben schaut, sieht in die Ferne scharf. Beim Blick durch die Gläser nach unten sind alle Gegenstände in der Nähe klar erkennbar. Lediglich im Randbereich der Gläser kann es eine minimale Unschärfe geben, die durch moderne Fertigungsmethoden weitgehend ausgeglichen wird. Die modernen Brillen werden in einem aufwändigen Fertigungsprozess hergestellt. Eine Mehrstärkenbrille ist heute die komfortabelste Möglichkeit, um die Weitsichtigkeit im Alter zu korrigieren. Hochwertige Gleitsichtgläser unterscheiden sich nicht von herkömmlichen. Die von vielen Menschen befürchteten Rückschlüsse auf ihr Alter lassen moderne Brillen nicht zu. Die Altersweitsichtigkeit zählt zu den natürlichen Alterungsprozessen und tritt bei jedem Menschen früher oder später auf.   

Wenn die Elastizität der Augenlinse nachlässt, verschlechtert sich auch die Sehstärke. Wer bis dahin keine Brille benötigte, muss sich jetzt um die Anpassung einer Sehhilfe kümmern. Da die Augenlinsen sich nicht mehr ausreichend wölben, werden Objekte in der Nähe nicht mehr so scharf wahrgenommen. Das Lesen ist nur noch mit einer Lesebrille möglich. Mit einer Mehrstärkenbrille, die auch als Multifokalbrille bezeichnet wird, können Fehlsichtigkeiten unterschiedlicher Stärken im Nah- und Fernbereich stufenlos und gleitend korrigiert werden. Die Alterssichtigkeit tritt häufig im Alter von circa 40 Jahren auf. Durch den altersbedingten Funktionsverlust gelingt es den Augen immer schlechter, sich auf verschiedene Distanzen einzustellen. Da das ständige Auf- und Absetzen einer Brille vielen Menschen lästig wird, greifen sie zu einer Mehrstärkenbrille.   

Vor der Auswahl der passenden Sehhilfe sollte ein Augenarzt oder Augenoptiker die Sehstärke kontrollieren und den genauen Wert ermitteln, bevor die Brille zum Beispiel bei Burger Optik GesmbH erworben wird. Durch den Augenoptiker wird die Brille dann angepasst. Gleitsichtgläser unterscheiden sich von herkömmlichen Brillengläsern dadurch, dass diese in unterschiedliche Sichtzonen eingeteilt sind. Während der obere Gläserbereich für den Blick in die Ferne genutzt wird, deckt der Mittlere Sehbereich Zwischenentfernungen ab und dient dem stufenlosen Übergang zwischen dem Fernbereich und dem Nahbereich. Der Nahbereich, der zum Lesen verwendet wird, befindet sich im unteren Teil des Glases. An das Tragen einer Mehrstärkenbrille müssen sich die Brillenträger zunächst gewöhnen. Der Gewöhnungsprozess nimmt einige Stunden bis Tage in Anspruch. Die Augen stellen sich zunächst auf die veränderten Sehverhältnisse ein. Anschließend funktioniert das Sehen mit Gleitsichtgläsern ausgezeichnet. 

Die meisten Menschen sind mit einer Mehrstärkenbrille, mit der sie in der jeweiligen Entfernung scharf und deutlich sehen, sehr zufrieden. Für Brillenträger mit hohen Ansprüchen gibt es Mehrstärkenbrillen mit einem erweiterten oder maximalen Sehbereich. Damit der Kopf beim Sehen weniger bewegt werden muss, ist der erweiterte Sehbereich im Vergleich zum normalen Sehbereich circa 40 Prozent größer. Die Eingewöhnungszeit verringert sich beim Tragen von Gleitsichtgläsern mit einem maximalen Sehbereich erheblich. Bei diesen Gläsern ist der Sehbereich um circa 60 Prozent größer.

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